Die Karotisarterienerkrankung (Halsschlagadererkrankung) ist eine schwere Gefäßerkrankung, die durch die Entwicklung einer Verengung oder eines Verschlusses infolge der Ansammlung atherosklerotischer Plaques in den beidseitig am Hals befindlichen Karotisarterien entsteht, den Blutfluss zum Gehirn vermindert und dadurch das Schlaganfallrisiko erhöht. Eine frühe Diagnose und eine geeignete Behandlung sind von lebenswichtiger Bedeutung.
Zu den Symptomen einer Karotisarterienstenose gehören transitorische ischämische Attacken, plötzlich auftretender Sehverlust, Sprachstörungen, Schwäche und Taubheitsgefühl im Gesicht oder in den Extremitäten. Diese Befunde entstehen infolge einer unzureichenden Durchblutung des Hirngewebes und können vor einem dauerhaften Schlaganfall warnenden Charakter haben.
Die Diagnose der Karotisarterienerkrankung wird mit bildgebenden Verfahren wie Doppler-Ultraschall, Magnetresonanzangiographie und Computertomographie-Angiographie gestellt. Durch die Bestimmung des Verengungsgrades im Gefäßlumen wird das Stadium der Erkrankung festgestellt und die Behandlungsplanung entsprechend vorgenommen.
Die Behandlung der Karotisarterienerkrankung umfasst neben medizinischen Ansätzen wie Lebensstilregulierung sowie antithrombozytärer und Statin-Therapie bei hochgradigen Verengungen auch die Karotisendarteriektomie oder die Stentimplantation. Ziel ist es, das Risiko zerebrovaskulärer Ereignisse zu senken und die Hirnperfusion zu erhalten.
Was Sie wissen sollten | Information |
Definition | Die Karotisarterienerkrankung ist der Zustand, bei dem sich die Karotisarterien, die sich an beiden Seiten des Halses befinden und Blut zum Gehirn transportieren, aufgrund von Atherosklerose (Arterienverkalkung) verengen oder verschließen. Dies führt zu einer verminderten Durchblutung des Gehirns und zu einem erhöhten Schlaganfallrisiko. |
Anatomie | Die rechte und linke gemeinsame Halsschlagader (common carotid artery) teilen sich im Hals in die innere und äußere Karotisarterie auf. Die innere Karotisarterie transportiert Blut zum Gehirn und ist der Bereich, der am häufigsten mit einem Schlaganfall in Verbindung steht. |
Ursachen | Die häufigste Ursache ist Atherosklerose. Zu den Risikofaktoren gehören Bluthochdruck, Diabetes, Hyperlipidämie, Rauchen, Adipositas, Bewegungsmangel, höheres Alter und familiäre Vorbelastung. |
Risikofaktoren | Männliches Geschlecht, ein Alter über 65 Jahre, das Vorliegen einer koronaren Herzkrankheit, periphere arterielle Verschlusskrankheit, hohes LDL-Cholesterin, niedriges HDL-Cholesterin und das metabolische Syndrom sind wichtige Risikofaktoren. |
Pathophysiologie | Durch Lipidablagerung und Entzündung in der Gefäßwand bildet sich Plaque. Mit Fortschreiten der Plaque verengt sich das Gefäßlumen. Plaqueruptur oder die Bildung eines Thrombus auf ihrer Oberfläche kann durch Embolien die Hirngefäße verstopfen. |
Symptome | Im Frühstadium ist sie meist asymptomatisch. Wenn Symptome auftreten, zeigen sich Zeichen einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) oder eines Schlaganfalls: plötzlicher Kraftverlust, Sprachstörung, Gesichtsasymmetrie, Sehverlust oder verschwommenes Sehen, Gleichgewichtsverlust. |
Transitorische ischämische Attacke (TIA) | Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sich neurologische Symptome innerhalb von weniger als 24 Stunden vollständig zurückbilden. Sie ist ein ernstes Warnzeichen für einen Schlaganfall. |
Diagnosemethoden | Die Karotis-Doppler-Sonographie ist das bildgebende Verfahren der ersten Wahl. Bei Bedarf können CT-Angiographie (CTA), MR-Angiographie (MRA) oder digitale Subtraktionsangiographie (DSA) durchgeführt werden. |
Körperliche Untersuchung | Am Hals kann ein Karotisgeräusch hörbar sein. Das Fehlen eines Geräusches schließt die Erkrankung jedoch nicht aus. Die neurologische Untersuchung ist wichtig, um Schlaganfallzeichen zu beurteilen. |
Stadieneinteilung | Sie wird nach dem Verengungsgrad klassifiziert: leicht (<%50), mittelgradig (%50–69), schwer (≥%70). Klinische Entscheidungen werden in der Regel nach dem Grad der Verengung und dem Vorliegen von Symptomen getroffen. |
Komplikationen | Die wichtigste Komplikation ist der ischämische Schlaganfall. Darüber hinaus können dauerhafte neurologische Defizite, kognitive Beeinträchtigung und selten der Tod auftreten. |
Medikamentöse Behandlung | Thrombozytenaggregationshemmer (zum Beispiel Acetylsalicylsäure), Statine, antihypertensive Therapie und Blutzuckerkontrolle sind grundlegende Ansätze. Änderungen des Lebensstils sind ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. |
Chirurgische Behandlung | Die Karotisendarteriektomie ist bei bestimmten Verengungsgraden und insbesondere bei symptomatischen Patienten die bevorzugte chirurgische Methode. Die Plaque wird chirurgisch entfernt. |
Endovaskuläre Behandlung | Die Karotisarterienstentimplantation kann als Alternative zur Operation durchgeführt werden. Sie wird besonders bei Patienten mit hohem Operationsrisiko bevorzugt. |
Behandlungsindikationen | Bei symptomatischen Patienten mit einer Verengung von ≥%50 kann eine interventionelle Behandlung in Betracht gezogen werden. Bei asymptomatischer Verengung von ≥%70 erfolgt die Beurteilung entsprechend den Patienteneigenschaften. |
Vorbeugung | Rauchstopp, regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, Kontrolle von Cholesterin und Blutdruck sowie das Diabetesmanagement verringern das Fortschreiten der Erkrankung. |
Prognose | Durch frühe Diagnose und geeignete Behandlung kann das Schlaganfallrisiko deutlich gesenkt werden. Bei unbehandelter hochgradiger Verengung ist das Schlaganfallrisiko hoch. |
Nachsorge | Der Verengungsgrad wird in regelmäßigen Abständen mittels Doppler-Ultraschall überwacht. Die Einhaltung der medikamentösen Behandlung und die Kontrolle der Risikofaktoren bestimmen die Langzeitergebnisse. |

Prof. Dr. Kadriye Kılıçkesmez
Kardiologie, Interventionelle Kardiologin – Interventional Cardiologist
Prof. Dr. Kadriye Orta Kılıçkesmez ist eine der führenden Persönlichkeiten im Bereich der Kardiologie in der Türkei. Sie wurde am 24. Januar 1974 in Tekirdağ geboren. Nach Abschluss ihres Studiums an der Medizinischen Fakultät Cerrahpaşa der Universität Istanbul entschied sie sich für die Kardiologie als Fachgebiet und absolvierte ihre Facharztausbildung am Kardiologischen Institut derselben Universität.
Nach einer kurzen Tätigkeit im Staatlichen Krankenhaus Çorlu und im Dienstkrankenhaus der Türkischen Nierenstiftung kehrte sie an das Kardiologische Institut der Universität Istanbul zurück. Kadriye Kılıçkesmez, die hier ihre akademische Laufbahn fortsetzte, wurde im Jahr 2012 zur außerordentlichen Professorin ernannt. Anschließend arbeitete sie am Royal Brompton an komplexen koronaren Eingriffen, CTO-intrakoronaren Bildgebungsverfahren und strukturellen Herzerkrankungen und verfasste wissenschaftliche Artikel. Im Jahr 2015 wurde sie von der Universität beauftragt, die Kardiologieklinik und das Angiographie-Labor des Şişli Etfal Krankenhauses zu gründen. Kadriye Kılıçkesmez, die 2017 zur Professorin ernannt wurde, gründete im Jahr 2020 die Kardiologieklinik und das Angiographie-Labor des Prof. Dr. Cemil Taşçıoğlu Krankenhauses und stellte sicher, dass die Klinik zu einer Ausbildungsklinik wurde.
Mehr anzeigenWas ist eine Karotisarterienerkrankung?
Die Karotisarterien sind große Gefäße, die sich an beiden Seiten des Halses befinden und Blut zum Gehirn transportieren. Diese Gefäße, die in der Medizin auch als Arteria carotis communis bekannt sind, sind ein Ast der Hauptschlagader (Aorta), die aus dem Herzen austritt, und teilen sich auf ihrem Verlauf nach oben in der Nähe des Hirnstamms in zwei Äste: die innere Karotisarterie (transportiert Blut in die inneren Bereiche des Gehirns) und die äußere Karotisarterie (transportiert Blut in das Gesicht, die Kopfhaut und andere Bereiche des Halses).
Die Karotisarterienerkrankung ist der Zustand, bei dem sich diese Gefäße infolge von Plaqueablagerungen (Atherosklerose) in ihren Wänden verengen oder vollständig verschließen. Diese Plaques bestehen in der Regel aus Cholesterin, Fett, Kalzium und anderen Stoffen. Die Plaqueansammlung kann mit der Zeit fortschreiten und den Blutfluss behindern. Außerdem kann die Oberfläche dieser Plaques rau werden und sich darauf befindliche Gerinnsel können sich lösen und zum Gehirn gelangen. Diese Gerinnsel verursachen einen ischämischen Schlaganfall, indem sie kleinere Gefäße im Gehirn verstopfen. Ein Schlaganfall ist eine Schädigung des Hirngewebes infolge einer unzureichenden Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist der Schlaganfall weltweit die zweithäufigste Todesursache und eine der häufigsten Ursachen für Behinderungen. So wurden beispielsweise im Jahr 2019 etwa 12,2 Millionen neue Schlaganfallfälle gemeldet, und 6,5 Millionen dieser Fälle endeten tödlich. Die Karotisarterienerkrankung ist für einen bedeutenden Teil dieser Fälle verantwortlich.
Atherosklerose und Plaquebildung
Atherosklerose ist eine chronische Erkrankung, die durch die Ansammlung von Cholesterin, einer fettigen Substanz, und anderen Stoffen an den Innenwänden der Arterien gekennzeichnet ist. Diese Ablagerung verhärtet mit der Zeit und bildet Strukturen, die als Plaques bezeichnet werden. Der Prozess der Plaquebildung umfasst folgende Schritte:
- Endothelschädigung: Sie beginnt mit einer Schädigung der Endothelschicht, die die Innenfläche der Arterienwand auskleidet. Faktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel und Diabetes können zu dieser Schädigung führen.
- Lipidablagerung: LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein), das die geschädigte Endothelschicht passiert, dringt in die Gefäßwand ein und oxidiert.
- Entzündung: Das Immunsystem des Körpers leitet als Reaktion auf diese fremde Substanz einen Entzündungsprozess ein. Immunzellen, die Makrophagen genannt werden, nehmen das oxidierte LDL auf und bilden Schaumzellen.
- Plaquebildung: Schaumzellen und andere Stoffe lagern sich an und bilden Plaques. Diese Plaques wachsen mit der Zeit und verengen das Gefäß.
- Plaquestabilisierung oder -ruptur: Die Oberfläche der Plaques kann glatt und stabil sein oder rau und instabil (rupturgefährdet) werden. Instabile Plaques haben ein höheres Risiko, durch das Ablösen von darauf befindlichen Gerinnseln einen Gefäßverschluss zu verursachen.
Die Plaqueansammlung in den Karotisarterien führt zu schwerwiegenden Folgen, indem sie den Blutfluss zum Gehirn vermindert oder vollständig blockiert. Dies kann zu einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) oder zu einem Schlaganfall führen.
Ursachen und Risikofaktoren der Karotisarterienerkrankung
Bei der Entstehung der Karotisarterienerkrankung spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Die wichtigste Ursache ist die Atherosklerose. Allerdings entsteht auch die Atherosklerose selbst durch das Zusammenwirken verschiedener Risikofaktoren. Das Verständnis dieser Risikofaktoren ist von entscheidender Bedeutung für die Vorbeugung und die Früherkennung der Erkrankung.
Wichtigste Risikofaktoren
- Alter: Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, eine Atherosklerose zu entwickeln. Sie wird im Allgemeinen häufiger bei Personen über 50 Jahren beobachtet.
- Geschlecht: Bei Männern tritt sie tendenziell in jüngerem Alter und häufiger auf als bei Frauen. Nach der Menopause gleicht sich dieses Risiko bei Frauen jedoch dem der Männer an oder steigt an.
- Familiäre Vorbelastung: Das Risiko ist höher bei Personen mit familiärer Vorgeschichte von Herz- oder Gefäßerkrankungen in jungem Alter (insbesondere Schlaganfall oder Herzinfarkt).
- Hoher Blutdruck (Hypertonie): Unkontrollierter Bluthochdruck schädigt die Gefäßwände und beschleunigt den atherosklerotischen Prozess. Weltweit gehört Bluthochdruck zu den führenden Risikofaktoren für Herzerkrankungen und Schlaganfall. Etwa 1 Milliarde Menschen weltweit leiden an Hypertonie.
- Hoher Cholesterinspiegel (Hyperlipidämie): Insbesondere hohe LDL-(schlechtes Cholesterin)-Werte und niedrige HDL-(gutes Cholesterin)-Werte fördern die Plaquebildung. Hoher Cholesterinspiegel ist weltweit für etwa 20 % der Herzerkrankungen verantwortlich.
- Diabetes (Zuckerkrankheit): Diabetes verschlimmert die Atherosklerose, indem er die Blutgefäße schädigt. Unkontrollierte Blutzuckerwerte führen dazu, dass die Gefäßwände ihre Elastizität verlieren und Plaqueablagerungen entstehen.
- Rauchen: Rauchen schädigt die Gefäßwände, erhöht die Gerinnungsneigung des Blutes und steigert den Blutdruck. Rauchen ist weltweit eine der führenden vermeidbaren Todesursachen und verursacht jedes Jahr den Tod von mehr als 8 Millionen Menschen.
- Adipositas: Übergewicht erhöht das Risiko für Bluthochdruck, hohen Cholesterinspiegel und Diabetes und steigert dadurch indirekt das Risiko einer Karotisarterienerkrankung.
- Mangel an körperlicher Aktivität: Regelmäßige Bewegungslosigkeit kann zu Gewichtszunahme sowie zu erhöhtem Blutdruck und höheren Cholesterinwerten führen.
- Ungesunde Ernährung: Ernährungsgewohnheiten mit hohem Gehalt an gesättigten Fetten, Transfetten, Salz und Zucker erhöhen das Risiko einer Atherosklerose.
- Vorhofflimmern (AF): Dabei handelt es sich um einen unregelmäßigen und schnellen Schlag der oberen Herzkammern. AF kann zur Bildung von Gerinnseln im Herzen führen, und das Gelangen dieser Gerinnsel ins Gehirn erhöht das Schlaganfallrisiko erheblich. AF betrifft weltweit etwa 33 Millionen Menschen.
Viele dieser Risikofaktoren können durch Änderungen des Lebensstils kontrolliert oder gemanagt werden. Daher ist es von großer Bedeutung, die Risikofaktoren zu kennen und Maßnahmen zu ihrer Verringerung zu ergreifen, um einer Karotisarterienerkrankung vorzubeugen.
Spezifische Zustände, die zu einer Karotisarterienerkrankung führen
- Trauma: Schläge gegen die Halsregion oder chirurgische Eingriffe können zu Schäden an den Karotisarterien führen.
- Fibromuskuläre Dysplasie (FMD): Dies ist eine seltene Gefäßerkrankung. Sie kann durch abnormes Zellwachstum in den Arterienwänden zu Verengungen, Erweiterungen oder Einrissen in den Gefäßen führen. Auch die Karotisarterien können betroffen sein.
- Arteriitiden: Dabei handelt es sich um Gefäßentzündungen. Beispielsweise können Zustände wie Takayasu-Arteriitis oder Riesenzellarteriitis ebenfalls die Karotisarterien betreffen und zu Verengungen führen.
Symptome der Karotisarterienerkrankung
Die Karotisarterienerkrankung verursacht in der Regel keine Symptome, bis die Verengung ein bestimmtes Ausmaß erreicht hat. Diese stille fortschreitende Natur macht die Erkrankung gefährlicher. Symptome treten meist auf, wenn der Blutfluss zum Gehirn stark vermindert ist oder wenn sich eine im Gefäß gebildete Plaque löst und ein Gerinnsel ins Gehirn schickt. Diese Zustände äußern sich als transitorische ischämische Attacke (TIA) oder Schlaganfall.
Symptome einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA)
Die TIA ist auch als „Mini-Schlaganfall“ bekannt und entsteht durch eine vorübergehende Unterbrechung des Blutflusses zum Gehirn. Die Symptome dauern in der Regel einige Minuten bis eine Stunde an und bilden sich vollständig zurück. Eine TIA ist jedoch ein wichtiger Vorbote eines zukünftigen Schlaganfalls; etwa 15 % der Personen, die eine TIA erlitten haben, erleiden innerhalb eines Jahres einen Schlaganfall. Zu den TIA-Symptomen können gehören:
- Plötzlich einsetzende Sprachstörung: Die Person kann Schwierigkeiten haben, Wörter zu finden, unzusammenhängend sprechen oder Gesprochenes nicht verstehen.
- Plötzlich einsetzender Sehverlust: Vorübergehende Blindheit auf einem oder beiden Augen, verschwommenes Sehen oder Doppeltsehen.
- Plötzlich einsetzende Schwäche oder Taubheit: Plötzlicher Kraftverlust oder Gefühllosigkeit auf einer Körperseite (Gesicht, Arm oder Bein). Häufig tritt dies einseitig auf.
- Plötzlich einsetzender Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörung: Schwierigkeiten beim Gehen, Schwindel, Benommenheit.
- Plötzlich einsetzende starke Kopfschmerzen: Plötzliche und starke Kopfschmerzen, deren Ursache schwer zu erklären ist.
Symptome eines Schlaganfalls
Die Symptome eines Schlaganfalls ähneln denen einer TIA, sind jedoch schwerwiegender und führen zu bleibenden Schäden. Schlaganfallsymptome treten plötzlich auf und erfordern eine sofortige medizinische Intervention. Die FAST-Regel (Face-Arm-Speech-Time / Gesicht-Arm-Sprache-Zeit) ist eine wirksame Methode, um Schlaganfallsymptome zu erkennen:
- F (Face – Gesicht): Bitten Sie die Person zu lächeln. Hängt eine Seite des Gesichts herab?
- A (Arm – Arm): Bitten Sie die Person, beide Arme zu heben. Sinkt ein Arm nach unten?
- S (Speech – Sprache): Bitten Sie die Person, einen einfachen Satz zu wiederholen. Ist ihre Sprache verwaschen, unverständlich oder seltsam?
- T (Time – Zeit): Wenn eines dieser Symptome auftritt, rufen Sie sofort den Notdienst. Zeit ist von entscheidender Bedeutung, um Hirngewebe zu retten.
Weitere mögliche Schlaganfallsymptome können sein:
- Plötzliche Taubheit oder Schwäche auf einer Körperseite.
- Plötzliche Verwirrtheit, Verständnis- oder Sprachschwierigkeiten.
- Plötzliche Sehstörung auf einem oder beiden Augen.
- Plötzliche Schwierigkeiten beim Gehen, Schwindel, Verlust von Gleichgewicht oder Koordination.
- Plötzliche und unerklärliche starke Kopfschmerzen.
Wenn bei Ihnen oder einer nahestehenden Person eines dieser Symptome auftritt, holen Sie ohne Zeitverlust sofort medizinische Hilfe. Beim Schlaganfall ist der richtige Zeitpunkt von lebenswichtiger Bedeutung.
Diagnose der Karotisarterienerkrankung
Die Diagnose der Karotisarterienerkrankung erfolgt durch eine Kombination aus der Krankengeschichte des Patienten, körperlicher Untersuchung und verschiedenen bildgebenden Verfahren. Eine frühe Diagnose erhöht den Behandlungserfolg erheblich und senkt das Schlaganfallrisiko.
Krankengeschichte und körperliche Untersuchung
Der Arzt wird den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten, bestehende Erkrankungen (Bluthochdruck, Diabetes, hoher Cholesterinspiegel usw.), Rauchgewohnheiten, Familienanamnese sowie frühere Schlaganfall- oder TIA-Episoden erfragen. Während der körperlichen Untersuchung kann der Arzt über den Karotisarterien am Hals ein abnormes Geräusch, ein sogenanntes Strömungsgeräusch (Murmur), abhören. Dieses Geräusch entsteht durch den turbulenten Blutfluss durch ein verengtes Gefäß. Das Nichtvorhandensein eines Geräusches bedeutet jedoch nicht, dass keine Verengung im Gefäß vorliegt; manchmal kann bei sehr fortgeschrittener Verengung oder bei vollständigem Verschluss kein Geräusch hörbar sein.
Bildgebende Verfahren
Die wichtigsten in der Diagnose verwendeten bildgebenden Verfahren sind:
- Karotis-Ultrasonographie (Doppler-Ultraschall): Dies ist das am häufigsten verwendete, schmerzfreie und unschädliche Verfahren zur Diagnose einer Karotisarterienerkrankung. Mithilfe von Schallwellen werden die Struktur der Gefäße und die Geschwindigkeit des Blutflusses in ihrem Inneren dargestellt. Dadurch können der Grad der Verengung in den Gefäßen (Stenosegrad) und das Vorhandensein von Plaques festgestellt werden. Der Ultraschall kann auch Informationen über die Struktur der Plaques liefern (zum Beispiel, ob die Plaque stabil ist oder nicht).
- Computertomographie-Angiographie (CT-Angio): Bei diesem Verfahren wird nach der Injektion eines Kontrastmittels eine Computertomographie (CT) durchgeführt. Das CT-Angio liefert detaillierte dreidimensionale Bilder der Karotisarterien und zeigt Verengungen, Verschlüsse und Plaques mit hoher Genauigkeit. Es wird insbesondere zur Bestimmung des Verengungsgrades und zur Operationsplanung verwendet.
- Magnetresonanzangiographie (MR-Angio): Ähnlich wie das CT-Angio wird auch das MR-Angio verwendet, um detaillierte Bilder der Gefäße zu erhalten. Dieses Verfahren nutzt Magnetfelder und Radiowellen und enthält daher keine Strahlung. Das MR-Angio kann zusätzliche Informationen über die Struktur der Plaques und mögliche Schäden am Hirngewebe liefern.
- Konventionelle Angiographie (Seldinger-Methode): Dies ist ein invasives Verfahren und wird in der Regel bevorzugt, wenn mit anderen Methoden keine sichere Diagnose gestellt werden kann oder wenn eine Behandlung (Stent oder Operation) geplant ist. Ein Katheter (ein dünner Schlauch) wird über die Leiste bis zur Karotisarterie vorgeschoben, anschließend wird Kontrastmittel injiziert und es werden Röntgenaufnahmen gemacht. Diese Methode bestimmt die Lage und das Ausmaß von Verengungen am präzisesten, birgt jedoch auch höhere Risiken.
Gehirn-MRT und Computertomographie (CT)
Diese bildgebenden Verfahren stellen die Karotisarterien nicht direkt dar, werden jedoch bei Patienten mit Schlaganfall eingesetzt, um das Ausmaß und die Lage der Hirnschädigung zu bestimmen. Darüber hinaus können sie andere Gefäßprobleme im Gehirn oder andere Zustände erkennen, die einen Schlaganfall verursachen können.
Zusätzliche Tests
- Elektrokardiogramm (EKG): Wird zur Erkennung von Herzrhythmusstörungen (zum Beispiel Vorhofflimmern) eingesetzt. Diese Zustände können das Schlaganfallrisiko erhöhen.
- Echokardiographie (ECHO): Wird zur Beurteilung der Struktur und Funktion des Herzens verwendet. Sie kann helfen, das Risiko zu bestimmen, dass sich im Herzen gebildete Gerinnsel ins Gehirn lösen.
- Bluttests: Werden durchgeführt, um Werte wie Cholesterin, Blutzucker und Gerinnungsfaktoren zu kontrollieren.
Der Arzt wird die für den Zustand des Patienten am besten geeigneten Diagnosemethoden bestimmen. Eine frühe und korrekte Diagnose ist wesentlich für die Erstellung eines wirksamen Behandlungsplans.
Behandlung der Karotisarterienerkrankung
Die Behandlung der Karotisarterienerkrankung wird in Abhängigkeit von Faktoren wie dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten, dem Grad der Verengung, dem Vorhandensein von Symptomen und dem Schlaganfallrisiko des Patienten bestimmt. Das Hauptziel der Behandlung besteht darin, die Durchblutung des Gehirns sicherzustellen, die Plaques zu stabilisieren und das Schlaganfallrisiko auf ein Minimum zu reduzieren.
Die Behandlungsansätze werden im Allgemeinen in zwei Hauptkategorien zusammengefasst: medikamentöse Behandlung und chirurgische/interventionelle Behandlung.
Medikamentöse Behandlung
Die medikamentöse Behandlung ist bei allen Patienten der grundlegende Behandlungsansatz, auch bei denen, bei denen eine chirurgische oder interventionelle Behandlung durchgeführt wird. Ziel ist es, das Fortschreiten der Atherosklerose zu verlangsamen, die Plaques zu stabilisieren und die Blutgerinnung zu verhindern.
- Thrombozytenaggregationshemmer: Medikamente wie Aspirin und Clopidogrel verhindern, dass sich Blutplättchen zusammenlagern und Gerinnsel bilden. Diese Medikamente sind sehr wirksam bei der Senkung des Schlaganfallrisikos bei Patienten mit Karotisarterienerkrankung, insbesondere bei symptomatischen Patienten. Aspirin kann beispielsweise die Bildung von Blutgerinnseln um 20–30 % verringern.
- Statine (cholesterinsenkende Medikamente): Statine wie Atorvastatin und Rosuvastatin helfen durch Senkung des Cholesterinspiegels im Blut dabei, Plaques zu verkleinern oder zu stabilisieren. Außerdem haben Statine entzündungshemmende Wirkungen und verlangsamen das Fortschreiten der Atherosklerose, indem sie die Gefäßwände schützen. Statine können das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um 25 % verringern.
- Antihypertensive Medikamente (Blutdruckmedikamente): Die Kontrolle von Bluthochdruck reduziert Schäden an den Gefäßwänden und verlangsamt das Fortschreiten der Atherosklerose. Es können verschiedene Blutdruckmedikamente wie ACE-Hemmer, Betablocker und Kalziumkanalblocker eingesetzt werden.
- Antidiabetische Medikamente: Bei Diabetespatienten ist die Kontrolle des Blutzuckerspiegels von entscheidender Bedeutung für den Erhalt der Gefäßgesundheit.
- Lebensstiländerungen: Mit dem Rauchen aufzuhören, sich gesund zu ernähren, regelmäßig Sport zu treiben und das Gewicht zu kontrollieren, sind ein untrennbarer Bestandteil der medikamentösen Behandlung und erhöhen deren Wirksamkeit.
Chirurgische und interventionelle Behandlungen
Bei Patienten mit hohem Schlaganfallrisiko trotz medikamentöser Behandlung oder bei Patienten mit einer schweren Verengung (in der Regel 70 % und mehr) können chirurgische oder interventionelle Verfahren in Betracht gezogen werden.
- Karotisendarteriektomie (KEA): Dies ist das Verfahren der chirurgischen Reinigung der Karotisarterie am Hals. Während der Operation wird die Karotisarterie eröffnet, das darin befindliche Plaquematerial sorgfältig entfernt und die Arterie anschließend wieder vernäht. Die KEA senkt das Schlaganfallrisiko erheblich. Insbesondere bei Verengungen von 70 % und mehr und bei symptomatischen Patienten kann sie das Schlaganfallrisiko um etwa 25 % verringern. Diese Operation wurde weltweit millionenfach erfolgreich durchgeführt.
- Karotisangioplastie und Stentimplantation (CAS): Dies ist ein weniger invasives Verfahren. Ein Katheter (ein dünner Schlauch) wird über die Leistenarterie bis zur Karotisarterie vorgeschoben. In den verengten Bereich wird ein Ballon eingebracht und aufgeblasen, um das Gefäß zu erweitern (Angioplastie). Anschließend wird in diesem Bereich ein Stent (ein metallisches Netzröhrchen) eingesetzt, um ein erneutes Verengen des Gefäßes zu verhindern. CAS kann insbesondere bei Patienten mit hohem Operationsrisiko oder in bestimmten anatomischen Situationen bevorzugt werden. CAS kann ähnliche Wirksamkeitsergebnisse wie KEA liefern, allerdings kann das Risiko einer Gerinnselbildung im Stent langfristig höher sein.
Die Wahl der Behandlung sollte von einem multidisziplinären Team (Neurologe, Herz- und Gefäßchirurg, interventioneller Radiologe) unter Berücksichtigung der individuellen Situation des Patienten getroffen werden.
Wege zur Vorbeugung der Karotisarterienerkrankung
Die Karotisarterienerkrankung ist in hohem Maße eine vermeidbare Erkrankung. Das Wissen über die Risikofaktoren und entsprechende Änderungen des Lebensstils spielen eine entscheidende Rolle dabei, die Entstehung der Erkrankung zu verhindern oder zu verlangsamen. Gesunde Lebensgewohnheiten helfen nicht nur, sich vor einer Karotisarterienerkrankung zu schützen, sondern auch vor Herzerkrankungen, anderen Schlaganfallarten und vielen chronischen Krankheiten.
Lebensstiländerungen und vorbeugende Maßnahmen
- Mit dem Rauchen aufhören: Rauchen ist einer der schädlichsten Faktoren für die Gefäßgesundheit. Mit dem Rauchen aufzuhören, reduziert Entzündungen in den Gefäßen, senkt die Gerinnungsneigung des Blutes und hilft, den Blutdruck zu kontrollieren. Innerhalb des ersten Jahres nach dem Rauchstopp sinkt das Herzinfarktrisiko um 50 %.
- Gesunde Ernährung: Es ist wichtig, eine Ernährung mit wenig gesättigten Fetten, wenig Transfetten, wenig Cholesterin, wenig Salz und wenig Zucker anzunehmen. Der Verzehr großer Mengen von Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten (wie Olivenöl, Fischöl) unterstützt die Gefäßgesundheit. Ernährungsmodelle wie die Mittelmeerdiät haben positive Auswirkungen auf die Herz- und Gefäßgesundheit.
- Regelmäßige körperliche Aktivität: Es wird empfohlen, pro Woche mindestens 150 Minuten aerobe Bewegung mittlerer Intensität oder 75 Minuten hoher Intensität zu absolvieren. Bewegung hilft bei der Gewichtskontrolle, senkt den Blutdruck, verbessert die Cholesterinwerte und unterstützt die allgemeine Gefäßgesundheit.
- Ein gesundes Körpergewicht beibehalten: Adipositas erhöht Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes und hohen Cholesterinspiegel. Abzunehmen oder ein gesundes Gewicht zu halten, reduziert diese Risiken.
- Den Blutdruck unter Kontrolle halten: Wenn Sie Bluthochdruck haben, nehmen Sie die von Ihrem Arzt empfohlenen Medikamente regelmäßig ein und setzen Sie Lebensstiländerungen um. Der Blutdruck sollte unter 130/80 mmHg gehalten werden.
- Die Cholesterinwerte managen: Wenn Sie einen hohen Cholesterinspiegel haben, ist es wichtig, diesen durch Ernährung und medikamentöse Behandlung zu kontrollieren. Das Halten der LDL-Cholesterinwerte auf den Zielwerten verlangsamt das Fortschreiten der Atherosklerose.
- Diabetes unter Kontrolle halten: Wenn Sie Diabetiker sind, kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Blutzuckerspiegel und befolgen Sie die von Ihrem Arzt empfohlene Behandlung. Eine gute Blutzuckerkontrolle hilft, Gefäßschäden vorzubeugen.
- Den Alkoholkonsum einschränken: Übermäßiger Alkoholkonsum kann den Blutdruck erhöhen und zu Gewichtszunahme führen. Es ist wichtig, den Alkoholkonsum auf einem maßvollen Niveau zu halten.
Regelmäßige Gesundheitskontrollen
Wenn Sie Risikofaktoren haben oder über 50 Jahre alt sind, ist es wichtig, regelmäßig zu ärztlichen Kontrollen zu gehen. Ihr Arzt kann mögliche Probleme frühzeitig erkennen, indem er Ihren Blutdruck, Ihre Cholesterinwerte und Ihren Blutzucker kontrolliert. Bei Bedarf können Untersuchungen wie Karotis-Ultraschall durchgeführt werden.
Ansatz bei asymptomatischen Patienten
Auch wenn die Karotisarterienerkrankung keine Symptome verursacht, ist das Schlaganfallrisiko hoch, wenn der Verengungsgrad hoch ist (zum Beispiel 70 % und mehr) und der Patient weitere Risikofaktoren hat. Auch bei diesen Patienten werden Lebensstiländerungen und eine medikamentöse Behandlung (Thrombozytenaggregationshemmer, Statine) angewendet. In manchen Fällen kann auch eine chirurgische oder Stent-Behandlung in Betracht gezogen werden.
Vorbeugende Maßnahmen und regelmäßige Gesundheitskontrollen ermöglichen eine frühzeitige Diagnose und eine wirksame Behandlung der Karotisarterienerkrankung und senken dadurch das Schlaganfallrisiko erheblich.
Häufig gestellte Fragen
Die in den Karotisarterien entstehenden Plaques verengen das Gefäßlumen und verringern den Blutfluss zum Gehirn. Außerdem können sich Plaquebestandteile lösen, die Hirngefäße verstopfen und zur plötzlichen Entwicklung eines Schlaganfalls führen.
Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes und hoher Cholesterinspiegel sind die wichtigsten Risikofaktoren. Höheres Alter, Adipositas und eine familiäre Vorgeschichte von Gefäßerkrankungen erhöhen ebenfalls das Krankheitsrisiko, indem sie die Plaquebildung beschleunigen.
Genetische Veranlagung, familiäre Hyperlipidämie und unkontrollierter Diabetes können in jungen Jahren zu Schäden an der Gefäßwand führen. Intensives Rauchen und ungesunde Ernährung können ebenfalls eine frühe Plaqueentwicklung auslösen.
Symptome wie vorübergehender Sehverlust, Sprachstörung oder plötzliche Schwäche im Gesicht oder Arm können Hinweise auf eine transitorische ischämische Attacke sein. Auch wenn diese Symptome nur kurz andauern, sind sie Vorboten eines ernsthaften Schlaganfallrisikos.
Am häufigsten wird mittels Doppler-Ultraschall die Verengung im Gefäß beurteilt. Falls erforderlich, werden mit CT-Angiographie oder MR-Angiographie die Plaquestruktur und der Verengungsgrad genauer untersucht.
Bei hochgradiger Verengung und Patienten mit Schlaganfallanamnese wird eine Operation empfohlen. Karotisendarteriektomie oder Stentimplantation zielen darauf ab, das Schlaganfallrisiko zu senken, indem der Blutfluss zum Gehirn erhöht wird.
Die meisten Patienten werden innerhalb weniger Tage entlassen. In den ersten Wochen sind die Kontrolle des Blutdrucks und die regelmäßige Einnahme der Medikamente wichtig. Die vollständige Erholungszeit variiert je nach allgemeinem Gesundheitszustand des Patienten.
Unbehandelt können wiederkehrende transitorische Attacken und eine dauerhafte Lähmung auftreten. In fortgeschrittenen Fällen können Bewusstseinsverlust und eine erhebliche Verschlechterung der Lebensqualität beobachtet werden.
Der Rauchstopp, eine salz- und gesättigt-fettarme Ernährung und regelmäßige Bewegung schützen die Gefäßgesundheit. Die Kontrolle von Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinspiegel verlangsamt das Fortschreiten der Erkrankung.
Die Angst vor einer Lähmung und das Risiko eines plötzlichen Schlaganfalls können beim Patienten Angst auslösen. Regelmäßige Nachsorge und richtige Aufklärung verringern das Gefühl der Unsicherheit und erhöhen die Therapietreue sowie die Lebensqualität des Patienten.
